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Abfallgebühren und Müllabfuhrordnung

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Überblick über die Abfallgebühren

Die Grundgebühr für Haushalte wird pro Person und Jahr festgelegt. Dabei ist die Entsorgung von 40,0 kg Restmüll pro Person und Jahr enthalten. Wenn nicht Eigenkompostierung betrieben wird, ist (in einem höheren Pauschalbetrag) zusätzlich die Entsor­gung von 60,0 kg Bioabfall pro Person und Jahr enthalten. Bei Sackabfuhr entsprechen diese Mengen 260 l Restmüll bzw. 208 l Bioabfall pro Jahr.

Die Grundgebühr für sonstige Gebührenpflichtige (Gewerbebetriebe usw.) wird in Prozenten eines Gebührensatzes als Bemessungsgrundlage festgelegt. Dieser Betrag beinhaltet keine Entsorgung von Abfällen.

Die weitere Gebühr wird für die über die oben genannte Mindestmenge hinausgehende Kilogramm eingehoben. Zusätzlich wird für jeden Entleerungsvorgang bei Restmülltonnen eine Entleerungsgebühr verrechnet – stellen Sie deshalb ihre Mülltonne trotz Müllverwiegung nur dann zur Entleerung bereit, wenn sie voll ist!

Die weitere Gebühr für Bioabfall kommt nur bei Biotonnen mit Einzelverrechnung zur Anwendung. Bei Biotonnen wird keine Entleerungsgebühr verrechnet – lassen Sie Ihre Biotonnen ohne Aufpreis jede Woche entleeren!

Für weitere Leistungen der Gemeinde bei der Abfallentsorgung werden diverse weitere Gebühren eingehoben:

  • Müllsäcke
  • Abholung von Sperrmüll und sperrigem Haushaltsschrott auf Abruf
  • Häckseldienst bzw. Abholung von Grünabfällen
  • Sortierzuschlag für verunreinigte Biotonnen
  • Ablieferung von Abfällen am Recyclinghof

Dokumente zum Download:

Wie funktioniert die Vorschreibung der Abfallgebühren?

Jeweils die Hälfte der Grundgebühr scheint pro Halbjahr auf der Rechnung auf („Person(en) mit Rest- und Biomüll“, bzw. „Person(en) mit Restmüll“ bei Eigenkompostierung, d. h. ohne Abfuhr von Bioabfall). Ausschlaggebend ist dabei, wer am Stichtag 1. Jänner bzw. 1. Juli an der Adresse gemeldet ist.

Die Grundgebühr für sonstige Gebührenpflichtige (Gewerbebetriebe usw.) wird abhängig von der Größe des Betriebes in Prozenten des Gebührensatzes festgelegt.

Für jene entsorgte Müllmenge, die über die in der Grundgebühr enthaltene Mindestmenge hinausgeht, wird eine weitere Gebühr eingehoben. Diese „Nachverrechnung“ wird jeweils im ersten Halbjahr für das Vorjahr vorgeschrieben.

Gleichzeitig wird für jeden Entleerungsvorgang bei Restmülltonnen die „Entleerungsgebühr“ (abhängig von der Größe des Behälters) verrechnet.

Zwei konkrete Beispiele (Stand 2016):

1. Vierköpfige Familie, Eigenkompostierung
Grundgebühr: 4 x € 38,20 = € 152,80 pro Jahr – die Hälfte davon wird halbjährlich vorgeschrieben
Darin enthalten: Restmüll: 4 Personen x 40 kg = 160 kg pro Jahr

Die Restmülltonne (80 l) wurde im Vorjahr 12 x entleert, insgesamt 150 kg
d. h. lediglich die Entleerungsgebühr von 12 x € 0,74 = € 8,88 wird nach Ablauf des Jahres verrechnet.

2. Fünfköpfige Familie (davon 1 Baby mit Einwegwindeln) mit Bioabfall-Abfuhr
Grundgebühr: 5 x € 50,50 = € 252,50 pro Jahr – die Hälfte davon wird halbjährlich vorgeschrieben
Darin enthalten: Restmüll: 5 Personen x 40 kg = 200 kg pro Jahr
Bioabfall: 5 Personen x 60 kg = 300 kg pro Jahr
bzw. bei Biotonne mit Jahrespickerl wöchentliche Entleerung
bzw. bei Bio-Sackabfuhr: 5 x 208 l = 1040 l pro Jahr = 104 Säcke (10 l)

Die Restmülltonne (120 l) wurde im Vorjahr 13 x entleert, insgesamt 240 kg
d. h. der Mehrverbrauch von 240 – 200 = 40 kg und die Entleerungsgebühr werden nach Jahresende in Rechnung gestellt:
40 kg x € 0,38 = € 15,20
13 Entleerungen x € 1,07 = € 13,91
gesamt: € 29,11

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