Beitrag vom 25.03.2020

Von Kirchenratschen, Grasausläuten und Ostergräbern

Die Ostertraditionen der Silberstadt Schwaz sind voller Besonderheiten.

 

Zwei der imposantesten Ostergräber Österreichs findet man in der Pfarre Maria-Himmelfahrt, sowie im Franziskanerkloster. Nachdem am Karfreitag dem Leiden und dem Tode Jesu gedacht wird, herrscht Kirchenstille. Die Glocken der Schwazer Kirche schweigen. Zum mittäglichen Zwölfuhrläuten ertönt als akustisches "Signal" eine Ratsche vom Schwazer Kirchturm. Um die bösen Geister des Winters zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen, ziehen die Grasausläuter über die Wiesen und Flure rund um Schwaz. Bei einer Osterjause auf Burg Freundsberg lässt sich ein "Frühlingsosterblick" auf die Stadt genießen. Das Ostermenü wird in der Knappenkuchl beim Silberbergwerk zubereitet. Im Silberwald geht man den Kreuzweg in Form eines Stationentheaters. Traditionelles Ostergebäck der Bäckerei in der Innenstadt sowie hausgemachte Palmbrezen bringen "Osterbacktraditionen" auf den Ostertisch. Dass die Palmbuschn selbst gemacht sind versteht sich von selbst.

Ostern in Schwaz ist Entdeckungsreise zu großen und kleinen Ostergeheimnissen, die immer für Überraschungen gut sind.

Ein TV-TIPP für die nächsten Tage.

Die erfolgreiche Dokumentation wird am 29. März (16 Uhr) und am 2. April (10:35 Uhr) auf ORF2 ausgestrahlt.

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