Beitrag vom 13.05.2020

Jugendzentrum Yunit geöffnet

Seit Montag, 18. Mai 2020 hat das Jugendzentrum Yunit wieder seine Türen geöffnet.

Die Jugendarbeit musste in den letzten Wochen auf digital umgestellt werden, berichten Streetworkerin Carmen Pfefferkorn (li.), GR Julia Muglach (Mitte) und Yunit-Leiterin Sabine Tschugg (re.).


Im Yunit gelten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen, wie an anderen öffentlichen Orten auch:

  • begrenzter Zutritt
  • Schutzmaskenpflicht
  • Abstand zum Gegenüber von min. 1 Meter

Das Team des Yunit freut sich wieder, alle Jugendlichen persönlich vor Ort begrüßen zu dürfen und die Arbeit im Jugendzentrum wieder aufzunehmen.

Öffnungszeiten: 
Di und Mi: 17.00 - 21.00 Uhr (14 bis 17 Jahre)
Do: 16.00 - 19.30 Uhr (9 bis 13 Jahre)
Fr: 17.00 - 22.00 Uhr (14 bis 17 Jahre)
Mittagsöffnung: Mo-Do: 12.00 Uhr - 14.30 Uhr (für SchülerInnen/Lehrlinge)

Aktuelle Infos auch auf www.facebook.com/yunit.schwaz oder www.yunit.at.

JUGENDARBEIT - DIGITAL UND KOMPLEX

Nach dem Motto #stayhome but #stayconnected hatte das Schwazer Jugendzentrum YUNIT die Jugendarbeit in den letzten Wochen auf digital umgestellt. Und auch die Schwazer Streetworkerin Carmen Pfefferkorn arbeitete weiter, denn gerade jetzt benötigten viele Familien und Jugendliche dringend ihre Hilfe.

„Eltern wurden zu Lehrern zu Hause, beengte Wohnverhältnisse, der tägliche Kampf um Laptops und Tablets in Familien – die Situation ist gerade für Jugendliche in der Pubertät eine besondere Herausforderung. Das Konfliktpotenzial ist sehr hoch“, schildert Sabine Tschugg vom Jugendzentrum Yunit in Schwaz. „Uns war und ist es daher ein großes Anliegen mit unseren Jugendlichen von Anfang der Krise an in Kontakt zu bleiben - via Skype, Whats App, Telefon oder auch per Videotelefonie.“

Die Umstellung auf digitale Medien in der Jugendarbeit war für die Schwazer Streetworkerin Carmen Pfefferkorn das Gebot der ersten Stunde. „So konnte ich die Kinder und Jugendlichen täglich informieren und mit ihnen in Kontakt bleiben.“ Unterstützung hat sie zudem in der Beschaffung von Hardware-Geräten für Flüchtlingskinder geleistet, schon bevor der Digi-Scheck des Landes Tirol kam. Ständig steht sie in Kontakt mit den Direktionen der Pflichtschulen und leistet im Rahmen von Lokalaugenscheinen Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen in Schwaz. „Hier geht es vor allem darum, die jungen Erwachsenen auf die Einhaltung von Abständen hinzuweisen und die Gruppenbildung zu vermeiden.“

Julia Muglach, zuständige Gemeinerätin für Jugendarbeit in Schwaz, sieht das Engagement der Jugendarbeit als wesentlich an: „Die Coronakrise ist für junge Erwachsene sehr schwierig zu bewältigen. Ihnen fehlen die Freunde, der Austausch ist nur via Internet möglich. Wir lassen niemanden im Stich. Unsere Telefone sind immer offen für alle. Und ab Montag können wir wieder das Jugendzentrum öffnen.“

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