Beitrag vom 09.03.2021

Ausreiseverordnung ab 11. März

Bezirk Schwaz

Seit 11. März 2021 gilt eine Ausreiseverordnung der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, wenn Personen mit Wohnsitz im Bezirk Schwaz diesen verlassen wollen. Dies bedeutet, dass die Ausreise aus dem Bezirk dann nur mit einem negativen COVID-Test möglich ist. Die wichtigsten Details zu dieser Ausreiseregelung finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

 

Nachtrag (09.04.2021): Die Ausreiseverordnung ist mit 8.April 24.00 Uhr ausgelaufen.

 

Ab 11. März müssen Personen mit einem Wohnsitz im Bezirk Schwaz bei der Ausreise aus dem Bezirk ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen.

Zugelassen sind folgende Tests:

  • Antigen-Test, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegt.
  • PCR-Test (molekularbiologischer Test), dessen Ergebnis nicht länger als 72 Stunden zurückliegt.

Der Nachweis muss bei einer Kontrolle vorweisbar sein.

Diese Regelung gilt auch für Personen, die nicht im Bezirk Schwaz wohnen, sich dort aber länger als 24 Stunden am Stück aufgehalten haben.

Kinder müssen ab dem 11. Lebensjahr (vollendetes 10. Lebensjahr) ein Testergebnis mitführen.

Die Verordnung gilt bis 8. April 2021.

AUSNAHMEN:

  1. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr;
  2. die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum;
  3. Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes und der Gesundheitsbehörden sowie Angehörige von Rettungsorganisationen und der Feuerwehr im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit bzw. von Einsätzen;
  4. den Betrieb und die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge, insbesondere von Krankenanstalten, Arztpraxen, therapeutischen Einrichtungen und Praxen, Apotheken, Heimen zur Betreuung von hilfs-, betreuungs- und pflegebedürftigen, insbesondere älteren, Menschen sowie von mobilen Betreuungsangeboten für diese Menschen;
  5. den Betrieb und die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der öffentlichen Infrastrukturen und der Einrichtungen der Daseinsvorsorge, wie Straßendienst, Müllabfuhr, Strom- und Wasserversorgung oder Abwasserentsorgung;
  6. die Aufrechterhaltung der allgemeinen Versorgung, insbesondere mit Lebensmitteln, sonstigen Waren des täglichen Bedarfes einschließlich periodischen Druckwerken und Heizmaterialien;
  7. die Aufrechterhaltung des Lieferverkehrs zwischen Betrieben und Betriebsstätten von Betrieben sowie für die Durchführung notwendiger unaufschiebbarer Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten;
    h) den Betrieb und die Aufrechterhaltung des öffentlichen Personennahverkehrs;
  8. die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens, die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen und die Deckung eines dringenden Wohnbedürfnisses; dies
    jedoch nur dann, wenn diese Grundbedürfnisse nicht oder zumutbarer Weise nicht im nach § 1 umschriebenen Gebiet gedeckt werden können;
  9. die Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen.
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