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Ausschuss f. Soziales u. Integration

Schwaz.at / Soziales & Wohnen / Ausschuss f. Soziales u. Integration

Ausschuss für Soziales und Integration:
Ingrid Schlierenzauer (Referentin)
Mag. Julia Thurnbichler
Walter Egger
Petra Grössl-Wechselberger
Mag. Viktoria Ismaili
 
 
Ansprechpartner im Rathaus
Dr. Thomas Hatzl
Tel: 05242/6960-301
Sekretariat Benjamin Reiter
Tel: 05242/6960-314
Fax: 05242/6960-332
 


Sozialreferentin
STR Ingrid Schlierenzauer

HatzlThomas
Dr. Thomas Hatzl
Tel. 05242/6960-301

ReiterBennyBenjamin Reiter
Tel. 05242/6960-314

Interview mit der Obfrau des Sozialausschusses Ingrid Schlierenzauer:

Sie sind bereits in der vierten Periode, also seit 1992, Obfrau des Ausschusses für Soziales und Integration. Was sind die Aufgaben des Ausschusses?

Unsere Aufgabe ist es, im Sozial- und Gesundheitsbereich Vordenker zu sein und die entsprechenden Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen. Darüber hinaus dürfen wir den einzelnen Menschen nicht vergessen und müssen darauf achten, dass niemand durch den sozialen Rost fällt. Ich bin der Meinung, dass es ein Gradmesser für eine Gesellschaft ist, wie sie mit ihren Ärmsten und Schwächsten umgeht. Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, dass sich kranke, sozial schwache und hilfesuchende Menschen in Schwaz nicht im Stich gelassen fühlen.

An welchen konkreten Projekten wird gerade gearbeitet?

Das Haus der Generationen ist bereits zur Gänze besiedelt und mit Leben erfüllt. So finden – der Philosophie des Hauses entsprechend – die verschiedensten Veranstaltungen darin statt. Seit kurzem gibt es im Haus die Tagesbetreuung für Senioren, die bereits gut angenommen wird. Auch mit dem benachbarten Regional – Altenwohnheim wird ein reger Austausch gepflegt.

Erwähnen möchte ich auch das Sozialprojekt am Bahnhof Schwaz, wodurch dieser wieder personell besetzt ist. Es werden Fahrplanauskünfte erteilt und verschiedene Hilfestellungen vor allem für Senioren und Menschen mit Handicap geleistet. Es gibt auch einen betreuten Jugendwarteraum für Fahrschüler und junge Durchreisende mit verschiedenen Angeboten. Auch kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Lesungen werden am Abend in diesem Raum stattfinden.

Wir freuen uns auch schon auf das neue Projekt „Klostergarten“ im Franziskanerkloster Schwaz, bei dem es unter  anderem auch Betreutes Wohnen für Senioren geben wird.

In Schwaz wird es in Zukunft ein Freiwilligenzentrum geben, das im Klostergartenprojekt untergebracht sein wird. Es soll in Zusammenarbeit mit der Caritas entstehen. Dieses Zentrum für das Ehrenamt dienet als Plattform zur Vernetzung freiwilliger Potentiale und Ressourcen aller Generationen mit dem entsprechenden Bedarf.  Ziel des Projektes ist der Aufbau einer umfassenden ehrenamtlichen Struktur zur Förderung von Sozialkapital und der Vernetzung der Generationen sowie zur ergänzenden Unterstützung der sozialen und kommunalen Einrichtungen in Schwaz.

Was sehen Sie als Ihre persönliche Funktion?

Durch meine politische Funktion habe ich die Möglichkeit etwas zu verändern und Ideen umzusetzen. Soziales Engagement findet immer nahe am Menschen statt. Bei uns gibt es keine spektakulären Events. Armut und Not können nicht öffentlich gemacht werden, ohne die betroffenen Menschen zu verletzen. Ich sehe meine Aufgabe darin, für alle, die mich brauchen, da zu sein. Mein Leitspruch dabei heißt: „ Bevor wir sagen dürfen, dem helfen wir nicht, denn er hat sein Unglück selbst verschuldet, müssten wir allen, die ohne eigene Schuld ins Unglück gekommen sind, geholfen haben.“

AUSSCHUSS FÜR SOZIALES UND INTEGRATION

Im sozialen Bereich nimmt Schwaz bereits jetzt eine Vorreiterrolle in Tirol ein. Schwaz ist z.B. die einzige Stadt neben Innsbruck mit einem Projekt zur Betreuung Obdachloser. Lange wurde überlegt, ob Schwaz eine solche Einrichtung braucht, aber es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass die “Teestube” sehr gut besucht wird. Mehr dazu und zu weiteren Einrichtungen des “Vereins für Sozialprojekte”, der finanziell maßgeblich von der Stadt Schwaz und dem Land Tirol getragen wird, finden Sie auf Seite 5. Die Anlaufstelle für alle Arten von Unterstützung bei Krankheit oder Hilfe für Menschen, die sich nicht mehr alleine versorgen können, bietet der “Gesundheits- und Sozialsprengel Schwaz und Umgebung”. Angebote, Ansprechpersonen und Offnungszeiten finden Sie ebenfalls auf Seite 5. Neben den heute vorgestellten Einrichtungen gibt es natürlich eine Vielzahl von Projekten, Initiativen und Aktivitäten im Sozialbereich in Schwaz, die sehr gute Arbeit leisten. Die Stadt selber kann nur die Rahmenbedingungen schaffen, die Qualität des sozialen Netzes hängt maßgeblich von der Aktivität der Bevölkerung und engagierter BürgerInnen ab. Näheres über die Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in der Stadt Schwaz entnehmen Sie der Broschüre “Gemeinsam”.

„Auch in unserer Gesellschaft bleiben immer wieder Menschen auf der Strecke und brauchen unsere Hilfe und Unterstützung.“

StR Ingrid Schlierenzauer

Schwaz ist nicht nur eine Kulturstadt, sondern auch eine Stadt mit vielen, gut funktionierenden Sozialeinrichtungen.
Gerade das macht unsere Stadt lebens- und liebenswert und verleiht ihr eine besondere Atmosphäre.
Wenn man an die vielen Vereine und Institutionen denkt, die helfen, pflegen, schützen und bergen, dann braucht uns im Ernstfall nicht bange sein, dann können wir uns dank der Hilfe dieser Einrichtungen in Schwaz sicher und geborgen fühlen.

© 2008 Stadtgemeinde Schwaz, Franz-Josef-Strasse 2, A-6130 Schwaz - Tel.: 05242/6960 - Fax.: 05242/6960-213 - E-Mail: stadtamt@schwaz.at - Impressum